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Für die Jugend-Umweltstation suchen wir in Teilzeit (50%) ab dem 1.8.2022 oder früher eine*n Referent*in für die Umweltbildung.

Alle wichtigen Informationen und auch die Kontaktdaten von Sebastian Schmied (Vorstand und Ansprechpartner bei Rückfragen) findest du in unserer Stellenausschreibung weiter unten.

Fühlst du dich angesprochen?

Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung bis zum 23.6.2022!

Stellenausschreibung_UWS_50_2022.pdf

Wir sind dann mal für eine Woche weg.
Das Büroteam der Umweltstation befindet sich vom 27. Juni bis inklusive 3. Juli im Urlaub, daher ist das Büro nicht besetzt.
Bei dringenden Anliegen oder Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat: 0931/386631-61
Ab dem 4. Juli sind wir wieder mit voller Energie im Büro erreichbar.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Vera Bellenhaus und Kim Mundinger

 

Wir suchen dich!

Wir sind ein außerschulischer Bildungsträger und besuchen Grund- und weiterführende Schulen, Freizeiten und Zeltlager in ganz Unterfranken. Unsere Themen stammen aus dem Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung: Klimawandel, Ernährung, Biologische Vielfalt und Natur sowie Konsum und Nachhaltigkeit sind Inhalte, die uns wichtig sind! Dieses Jahr beschäftigten wir uns zusätzlich insbesondere mit dem Thema Feuer.
Am KjG-Haus in Schonungen veranstalten wir darüber hinaus in einem kleineren Rahmen Gemeinschaftstage, wo es um Teamaufgaben und Kletteraktionen geht.
Um unsere Veranstaltungen stemmen zu können, brauchen wir deine Mithilfe! Wenn dir Themen wie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung wichtig sind, du Erfahrung im Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen hast oder sammeln willst, freuen wir uns über deine Unterstützung als Honorarkraft in unserem Team! Bitte schicke dafür eine Mail mit ein paar Informationen über deine bisherigen Erfahrungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Schau dir doch vorher noch unsere Website an, da findest du viele Infos zu unseren Programmen und Aktionen: kjg-haus.de.

Wie alles, so hat auch die außerschulische Bildungs- und Jugendarbeit in der Corona-Zeit weitgehend pausiert; dennoch sind wir zuversichtlich, dieses Jahr wieder viel unterwegs zu sein. 
Wenn du Fragen hast, kannst du uns auch telefonisch erreichen unter 0931-38663167! Wir freuen uns auf dich! 
Aufwandsentschädigung  aktuell: 10 € / Stunde mit Aufstockung auf 11 €. 

Vera Bellenhaus und Kim Mundinger

a) Eine Aussage, die man von Teilnehmer*innen nach der Lösung eines Rätsels des Escape Rooms öfter hört.
b) Eine Aussage, die nun laut im Team der Umweltstation zu vernehmen war.
Die Lösung dieses Rätsels ist einfach und wir wollen euch nicht lange auf die Folter spannen:

Beide Antworten sind richtig.

2020 - mitten in der Corona-Pandemie - bewarb sich die Umweltstation beim Landratsamt Bayreuth für die Konzeption eines Escape Rooms zum Thema Klimawandel.
Einen Escape Room erstellen - keine einfache Aufgabe! Im Juni 2020 begann ein Team von 5 Personen ein Konzept zu erstellen. Die Grundidee wurde geboren: Eine radikale Klimaaktivistin aus der Zukunft hat die 120 Mitglieder des Orchesters der Bayreuther Wagner-Festspiele entführt. Um die Orchestermitglieder zu retten, muss zuvor das Weltklima gerettet werden. Wie dies funktionieren kann, hat die Klimaaktivistin in Forderungen formuliert und diese in Form von Rätseln versteckt. Werden sie nicht binnen kurzer Zeit gefunden, sind das Weltklima und auch die Orchestermitglieder unwiederbringlich verloren!

Nach eineinhalb Jahren, viel Arbeit, Erprobungen, Nachjustierungen, sehr positiven Rückmeldungen und nicht wenigen Schweißtropfen übergab nun die Umweltstation den Escape Room „Hilfeschrei aus der Zukunft“ am 13.01.2022 an die Auftraggeber*innen in Bayreuth. Damit wurde ein großes Projekt abgeschlossen.

Am Tag der Übergabe kamen Akteur*innen der oberfränkischen Bildungslandschaft zusammen, die großes Interesse am Escape Room und an dessen Nutzung mitbrachten. Nach einem kurzen Kennenlernen durfte die Gruppe den Escape Room gleich selbst erproben. Aufgeteilt in zwei Gruppen, da sich der Raum in 2 getrennte Räume aufgliedert, waren alle von Anfang an mit Begeisterung dabei. Es gab viele fragende/angestrengte Gesichter zu sehen, viele Lacher und einige Schlösserklicken zu hören. Auch sie schafften es, wie viele Gruppen zuvor, die Orchestermitglieder zu befreien und das Klima zu retten. Wagners „Walkürenritt“ zeugte schließlich von der Rettung des Orchesters.

Nachdem die Gruppe den Escape Room nun getestet hatte, stellten sie sich gegenseitig die Räume und Rätsel vor. Ziel war es, den gesamten Escape Room kennenzulernen, um ihn im Anschluss selbst mit Gruppen durchführen zu können. Dabei wurde auch noch besprochen, wie durch die Forderungen der Klimaaktivistin und einzelne Rätsel des Escape Rooms Themen des Klimawandels weiter bearbeitet und reflektiert werden können.

Abgerundet wurde der Tag mit einem sehr positivem Feedback, einem schönen Austausch und veganer Pizza (Lecker!). Zufrieden, fröhlich, mit vollem Bauch, aber auch erschöpft verabschiedeten sich alle voneinander und halfen noch beim Einladen der Materialien.

Auf den erfolgreichen Abschluss dieses Projekts wurde zu zweit mit einer kleinen Eierlikörpraline angestoßen. Richtig darauf angestoßen wird zeitnah noch mit dem gesamten, am Projekt beteiligten, Team, sobald es wieder möglich ist.
Eine zweite Ausgabe des Escape Rooms verbleibt natürlich in der Umweltstation, damit auch in Unterfranken die Köpfe weiterhin mit den Klimarätseln zum Rauchen gebracht und Anregungen zum klimafreundlichen Handeln weiter gestreut werden.

Vielen Dank am Ende nun noch an alle Beteiligten und ihre wundervolle Arbeit!
Wir haben es geschafft!

Endlich ist sie da - die lang ersehnte Dokumentation 2021.
Auf dem Postweg befindet sie sich schon, aber auch auf unserer Homepage könnt ihr sie lesen und sie bei Interesse bei uns abholen. Nicht nur gab es gleich zwei Dienstjubiläen, die ihr in der Dokumentation entdecken könnt, auch hinter Titeln wie "KjGoes green", "Hilde Helmwige und das Weltklima" verbergen sich interessante Artikel.  
Die KjG war auf jeden Fall "on fire" mit einem neuen Programm und der Dokumentation und wir hoffen, dass euch der Einblick in unser Jahr beim Lesen Freude bereitet.

 

Ich möchte mich als neues Gesicht der Jugend-Umweltstation kurz vorstellen. 
Mein Name ist Kim Mundinger und seit Anfang Dezember arbeite ich als Umweltbildungsreferentin in der Jugend-Umweltstation. Begonnen habe ich hier vor mehreren Jahren zu Studienzeiten schon einmal als Teamerin, somit kenne ich die Umweltstation bereits aus dieser Zeit und ich hatte dort schon viel Freude daran mitzuarbeiten. Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit war ich zunächst in anderen interessanten Berufen tätig, auch wenn der Wunsch, hauptberuflich in einer Umweltstation zu arbeiten, sich schon während meines Studiums festigte. 
Umweltbildung, nachhaltige Themen, der Bildungsbereich allgemein und die Begeisterung für die Natur begleiten mich nun schon länger in meinem Leben. Derzeit absolviere ich noch eine Weiterbildung zur Naturpädagogin, die ich in Kürze abschließen werde.
In meiner Freizeit treffe ich mich gern mit Freund*innen, mag Spieleabende, bin gern kreativ tätig, in der Natur unterwegs und tanze gern. 
Ich freue mich auf meine neue Tätigkeit, darauf alle kennenzulernen, auch schon mir bekannte Personen wiederzusehen und auf eine gute Zusammenarbeit.

Am 03. und 12. August war das Klimobil in Schonungen im Rahmen von Ferienfreizeiten unterwegs und führte Gewässeruntersuchungen an der Steinach durch. Der Auftrag an die Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren lautete anhand der vorhandenen Tiere die Qualität des Wassers zu bestimmen.
Nach einer kurzen Einführung, in der sowohl die Bedeutung der Wasserqualität als auch die Möglichkeiten zu deren Bestimmung kurz angesprochen wurden, ging es für die Kinder ins kühle Nass. Zum Teil nicht nur im übertragenen Sinne, da der Wasserstand oftmals höher war als die Gummistiefel. Sie durften mit Küchensieben nach allerlei Tieren keschern und diese zunächst in Gläsern, Bechern und Petrischalen sammeln. Die Kinder waren so begeistert bei der Sache, dass ihnen die nassen Füße nichts mehr ausmachten und manchmal mit dem Sammeln gar nicht mehr aufhören wollten.
Obwohl das Ziel der Übung darin bestand sogenannte Zeigerarten zwischen den Steinen und am Bachbettgrund zu finden, waren die Highlights oftmals die größeren Tierarten: Enten, die den Teilnehmern gute Fundstellen zeigten, unglaubliche 45 Fische, die eine Gruppe fangen konnte und ein Edelkrebs der am Bachufer gefunden wurde, faszinierten die Teilnehmer mit Abstand am meisten.
Dennoch fanden sie auch einige bemerkenswerte Insekten(-larven) die zur Qualitätsbestimmung unerlässlich sind. Dazu zählen Flussflohkrebse, Steinfliegen- und Eintagsfliegenlarven, eine Wasserassel, diverse Wasserkäfer und sogar Kleinlibellenlarven
Nach diesem feuchtfröhlichen Teil des Programms durften die Teilnehmer noch herausfinden, was sie da eigentlich gefangen hatten. Mit Hilfe von Bestimmungsbuch, -karte und -bogen konnten die Kinder all ihre Funde selbst identifizieren, was ihnen fast genauso viel Spaß gemacht hat wie das Fangen der Tiere - die am Ende des Programms natürlich wieder frei gelassen wurden.
Im letzten Schritt wurde dann die Güteklasse der Steinach bestimmt. Dafür lagen Grafiken bereit, die verschiedene Tiere einer Klasse zuordnen. Ein sehr bildliches Verfahren, dass den Teilnehmern das grobe Verfahren aber gut verdeutlichen konnte. Die kleinen Forscher ermittelten so eine Gewässergüte von I-II dieses Abschnitts der Steinach.

Raphaela Seck

Seit Juli 2000 haben wir auf dem KjG-Haus eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb. Es war eine der ersten im Landkreis und Teil eines Förderprogramms für Solaranlagen auf Kirchendächern. Der Strom wurde komplett ins öffentliche Netz eingespeist und nach dem EEG mit 51 Cent pro Kilowattstunde vergütet. Das brachte uns jedes Jahr um die 1000 € Einnahmen. Die Förderung lief 2020 nach 20 Jahren leider aus und wir würden nur noch den Marktpreis von 3 Cent/kWh bekommen. Deshalb wurde die Anlage 2021 auf Eigenverbrauch umgerüstet. Das erscheint uns ökologisch und ökonomisch am Sinnvollsten, da der erzeugte Strom direkt im Haus verbraucht wird und wir für jede Kilowattstunde, die wir nicht aus dem Netz beziehen, 30 Cent einsparen.

 

Was die Anlage so leistet, könnt ihr hier einsehen:  

https://www.kjg-haus.de/gruppenhaus/umweltmanagement/photovoltaikanlage

Unser KjG-Haus Außengelände soll schöner werden! Gestalte mit uns das KjG-Haus! 

 An alle unsere KjG-Pfarreien: 

Barfußpfade, Blühwiesen, Vogelhäuschen, Mitmachaufsteller, Infotafeln, Insektenhotels, Eichhörnchenfutterstationen!... Worauf habt ihr Lust?
Wir möchten mit euch zusammen unser Außengelände am KjG-Haus in Schonungen gestalten. Hierfür wählt ihr euch ein Umweltthema, dass euch interessiert.  An einem Wochenende eurer Wahl (s.u.) entwickeln wir gemeinsam mit euch Ideen für Gestaltungselemente, Infowände und Mitmachstationen. Sofern möglich, setzen wir sie gleich vor Ort um, oder wir lassen sie danach professionell gestalten und anschließend am Außengelände des KjG-Hauses aufstellen. 

Wichtig: Sucht euch ein Wochenende aus und meldet euch mit eurer ungefähren Teilnehmerzahl möglichst bald bei uns! 

Veranstaltungsort: KjG-Haus in Schonungen
Mögliche Termine: 09. - 11. Juli 2021 / 16 - 18. Juli 2021 / 10 - 12. September 2021

Teilnahmegebühr: 30 Euro
Alter: 9 - 27 Jahre

Flyer: KjGoes_green.pdf

Am vergangenen Mittwoch war es so weit und der Thomas Morus e.V. erlebte eine Premiere. Auch bei uns stand das vergangene Jahr mit vielen ausgefallenen Programmen und kaum Übernachtungen im KjG-Haus unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Und so fand auch zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Mitgliederversammlung in digitaler Form statt, mit einer großen Zahl an Teilnehmern: es nahmen ein viertel aller Mitglieder Teil. Trotz kleiner technischer Probleme ließen wir uns nicht davon abbringen, uns mittels Videokonferenz und OpenSlides auszutauschen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Rechenschafts- und Finanzbericht, eine Satzungsänderung sowie neues aus der KjG. Des Weiteren wurde rege über den geplanten Umbau des KjG-Hauses diskutiert. Auch einige Posten mussten neu gewählt werden. Unter anderem wurden die beiden Vorstände Magdalena Kneisel und Sebastian Schmied in Ihrem Amt bestätigt und freuen sich nun auf zwei weitere spannende Vorstandsjahre. Barbara Weismann wurde nach 8 Jahren aus dem Beirat verabschiedet, Lisa Kriesinger neu und Katinka Zötzl wieder in den Beirat gewählt.

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern aus nah und fern, die an unserer digitalen Mitgliederversammlung teilgenommen haben. Dennoch freuen wir uns darauf euch auch bald wieder persönlich zu treffen.

An dem durch Schonungen fließenden Bach Steinach wird das Ökosystem Bach genauer untersucht. Zunächst bestimmen die Teilnehmer*innen Faktoren wie Fließgeschwindigkeit, Breite und Tiefe des Baches. Ausgerüstet
mit Becherlupe und Sieb und Pinsel und vereinfachten Bestimmungshilfen erforschen sie, welche Lebewesen sich in der Steinach finden und unterscheiden professionell zwischen Eintagsfliegenlarven, Libellenlarven und
Wasserläufern. So erkennen die Teilnehmer*inne Faktoren, anhand sie die Gewässergüte bestimmen können und bekommen einen Einblick in die Formenvielfalt des Ökosystems Bach.

Dauer: 3 Zeitstunden
TN-Zahl: max. 30
Alter: 3. - 5. Klasse / 9 - 12 Jahre
Ort: Schonungen oder bei Ihnen vor Ort an einem geeigneten Gewässer

Im Schonunger Wald gibt es Vieles zu entdecken! Eichhörnchen, die durchs Geäst turnen, Pflanzen, die zart ihren Kopf durchs Laub recken und auch gelegentlich Spuren
von größeren Tieren, die unseren Augen meist verborgen bleiben. Wir begeben uns zusammen auf das Abenteuer, den Wald näher kennenzulernen. Mit Becherlupen geht
es auf Insektenjagd und dabei entdecken wir so manches Krabbeltier, was wir noch nie gesehen haben. Das Programm wird flexibel an das Alter der Teilnehmer*innen sowie an die Themen der entsprechenden Jahreszeit angepasst.

Dauer: 3 Zeitstunden
TN-Zahl: max. 30
Alter: 1. - 5. Klasse / 6 - 12 Jahre
Ort: Schonungen oder bei Ihnen vor Ort

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