Schlagzeilen wie „Hitze, Dürre, Starkregen – Wetterextreme nehmen zu“ (Zeit Online, 23.07.2023), „Noch gefährlicher: So verändert sich das Wetter in der Hitzerekord-Stadt“ “ (FUNKE Mediengruppe , 02.02.2026) sind in aller Munde und sorgen für Schrecken, Zukunftsängste und große Diskussionen. Weltweit sind Mensch und Natur von Extremwetterereignissen betroffen, doch was sind Extremwetter eigentlich und vor allem, was können wir ihnen entgegensetzen? In einem flexiblen Stationenprogramm (Bausteine wählen) erfahren die Teilnehmenden auf spielerische und erforschend-entdeckende Weise mehr zu diesem Thema:
- Einstieg: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Mithilfe von Musik erleben die Teilnehmenden, wie sich das Klima verändert, von ruhigen Momenten bis zu stürmischer Spannung, und entdecken, welche Faktoren wie Verkehr, Industrie oder Ernährung das Klima beeinflussen.
- Bausteine:
- Hitze: Die Teilnehmenden erleben Hitze und Abkühlung draußen z. B. mit der Barfußraupe oder an kalten Tagen im Klassenzimmer über eine kurze Traumreise. Aber was passiert, wenn die Hitze zu viel wird? Durch eigene Erfahrungen und kleine Experimente sammeln sie Ideen, wie man der Hitze begegnen kann und setzen diese direkt um, indem sie eine hitzeresistente Stadt der Zukunft gestalten!
- Starkregen: Hier geht es darum, wie Überschwemmungen wie im Ahrtal entstehen. Spannende Experimente laden zum erforschend-entdeckenden Lernen ein: Sie vergleichen verschiedene Bodenflächen und Flussläufe, natürliche versus begradigte Flüsse, und entdecken, wie Überschwemmungen verhindert werden können. So viel sei verraten: Nur wenn Flüsse genug Platz haben, kann Wasser sicher fließen. 🌧️
- Klimagerechtigkeit: Der Blick geht in die Welt: Wer ist besonders betroffen, wer trägt wie viel zum menschengemachten Klimawandel bei und wie gerecht sind Ressourcen verteilt? Mit einer großen Weltkarte, dem Weltverteilungsspiel und den „Klimagesichtern“ (kurzen Portraits von Menschen weltweit, die von Extremwetter betroffen sind) wird sichtbar, wer am stärksten leidet und wie (un-)gerecht Ressourcen verteilt sind, um sich u.a. auf die Extremwetterereignisse vorzubereiten.
- Abschluss – Lösungsmöglichkeiten: Wir wollen nicht beim Problem der zunehmenden Extremwetterereignisse stehen bleiben, sondern auch über Lösungen sprechen. Die Teilnehmenden entwickeln eigene Ideen, wie sie Extremwetter begegnen können, und tragen diese direkt an Umweltbeauftragte der jeweiligen Stadt/Kommune heran. Gerne laden wir entsprechende Akteur*innen auch in das Programm ein.
Dauer: 5 h
TN Zahl: 15-30 Teilnehmende
Alter: ab 10 Jahren
Kosten: je nach Entfernung zu Würzburg ab 150 €