Nachhaltigkeit entsteht selten allein. Als Umweltstation arbeiten wir nach dem Whole Institution Approach: Das bedeutet, dass nachhaltiges Handeln nicht nur in einzelnen Projekten stattfindet, sondern in der gesamten Struktur unserer Arbeit und dazu gehört auch ein starkes Netzwerk. Austausch, gegenseitige Unterstützung und das Teilen von Ressourcen sind für uns zentrale Bausteine, um Bildungsangebote weiterzuentwickeln und gemeinsam mehr zu erreichen.
In den letzten Jahren sind deshalb einige neue Kooperationspartner*innen dazugekommen, gleichzeitig arbeiten wir natürlich weiterhin mit vielen bewährten Partner*innen zusammen, die unsere Arbeit schon lange begleiten. Hier stellen wir euch alle vor!
Neu in unserem Programm ist das Planspiel „Wasser ist für alle da?!“, das im Rahmen der Aktion Grundwasserschutz der Regierung von Unterfranken entstanden ist.
Im Planspiel schlüpfen Schüler*innen in verschiedene Rollen und verhandeln in der fiktiven Gemeinde Klein-Wasserlosen über eine leider gar nicht fiktive Frage: Wer bekommt das Wasser? Hintergrund ist die anhaltende Trockenheit und deren Folgen für die Wasserverfügbarkeit, welche auch unsere Region zunehmend beschäftigen.
Wir führen das Planspiel mit Gruppen durch, die Organisation und Buchung läuft jedoch über die Regierung von Unterfranken. Wenn ihr euch für das Programm interessiert oder es buchen möchtet, findet ihr weitere Informationen hier:
https://wasserschule-unterfranken.de/sekundarstufe/planspiel-wasser-ist-fuer-alle-da/
Kontakt:
Regierung von Unterfranken – Sachgebiet Wasserwirtschaft
Peterplatz 9, 97070 Würzburg
E-Mail: wasser@reg-ufr.bayern.de
Die Kooperation mit dem Bündnis ZukunftsKlima Würzburg hat im Sommer 2025 begonnen. Damals hat einer unserer Praktikanten einen Teil seiner Zeit dem Klimadetektiv*innen-Zeltlager des Bündnisses gewidmet.
Das Bündnis vernetzt zahlreiche Akteur*innen der Nachhaltigkeitsszene in Würzburg.
Mehr Infos zum Bündnis findet ihr hier:
https://buendnis-zukunftsklima.de
Falls ihr auf der Suche seid nach einem passenden Ort für nachhaltiges Engagement in und um Würzburg könnt ihr unten eine Flowchart finden, auf der ihr mit ein paar simplen Fragen vielleicht eure neue Lieblingsgruppe (und auch uns) entdecken könnt.
Für verschiedene Ferien- und Schulprogramme arbeiten wir mit den Kommunalen Jugendarbeiten und Regionalmanagements der Landkreise Schweinfurt, Kitzingen und Main-Spessart zusammen. Diese Kooperationen ermöglichen es uns, unsere Angebote in der Region zu verbreiten und neue Zielgruppen zu erreichen.
Mit der Lebenshilfe Würzburg arbeiten wir auf mehreren Ebenen zusammen, um unsere Angebote möglichst inklusiv zu gestalten.
Lebenshilfe Wohnstätten: Klient*innen der Lebenshilfe prüfen unsere Materialien darauf, ob sie für inklusive Zielgruppen geeignet sind – also Expert*innen, wenn es um Beratungswissen durch eigene Erfahrung geht. Sie können aus erster Hand ihre eigenen Erfahrungen teilen und gemeinsam mit ihren Tandempartner*innen Beratungen im Bereich Arbeiten, Wohnen oder Freizeit führen. Mehr Infos: https://www.lebenshilfe-wuerzburg.de/lebenshilfe-wuerzburg
Büro für Leichte Sprache: Texte können dort in einfache oder leichte Sprache übersetzt werden, damit mehr Menschen Zugang zu unseren Inhalten bekommen. Die Mitarbeitenden sind ausgebildete Übersetzer*innen für Leichte Sprache und prüfen Text, Layout oder Konzept im Erstellungsprozess mit Menschen mit Behinderung. Mehr Infos:https://www.lebenshilfe-wuerzburg.de/leichte-sprache-buero
Einige unserer Materialien entstehen in Zusammenarbeit mit Christoph Zurek. Als Modellbauer entwickelt und baut er Spezialanfertigungen für unsere Bildungsangebote.
Mehr Infos:
https://www.zurek-spezialbauten.de/
Auch mit der Universität Würzburg arbeiten wir zusammen, insbesondere mit dem Lehrstuhl für Pädagogik bei Geistiger Behinderung.
Im Rahmen von einer Projektförderung mit inklusivem Schwerpunkt unterstützen Studierende und Lehrende unsere Programmkonzeption. Außerdem nehmen regelmäßig Studierende des Seminars „ProFU – Projekte, Forschung und Unterstützung (Service Learning)“ an Projekten teil oder absolvieren Praktika bei uns.
Mehr Infos:
https://www.sonderpaedagogik.uni-wuerzburg.de/profu/
Als staatlich anerkannte Umweltstation tragen wir das Qualitätssiegel Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und sind damit Teil des Qualitätsnetzwerks BNE in Bayern. Hier tauschen sich Umweltbildungseinrichtungen aus, entwickeln Qualitätsstandards weiter und stärken gemeinsam die Bildungsarbeit im Bereich Nachhaltigkeit.
Mehr Infos:
https://www.bne-lernen.bayern.de/qualitaetssiegel/
Die ANU Bayern (Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bayern) ist ein landesweites Netzwerk von Umweltbildungseinrichtungen, Pädagog*innen und Organisationen. Ziel ist es, Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung fachlich weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit zwischen Akteur*innen zu stärken. So haben wir z.B. 2024 an einer spannenden Weiterbildung aus dem gemeinsamen Bereich „ANU gegen rechts“ teilgenommen, bei der wir uns ausgiebig mit Rechtsextremismus in der Nachhaltigkeitsbranche auseinandergesetzt haben. Von einer Arbeitsgruppe wurde hierzu auch ein Positionspapier entwickelt, an dem sich viele Umweltstationen orientieren konnten (Spannendes über dieses Projekt findet ihr hier: https://www.kjg-haus.de/klare-haltung-fuer-demokratie-und-menschenrechte-gegen-rechtsextremismus-und-rechtspopulismus/)
Mehr Infos:
https://www.umweltbildung-bayern.de/
Im BNE Netzwerk Unterfranken treffen sich Einrichtungen der Umweltbildung und BNE aus der Region etwa zweimal im Jahr. Dort tauschen wir uns aus, unterstützen uns gegenseitig – zum Beispiel bei Antragstellungen – und entwickeln gemeinsam Ideen für neue Projekte. So haben wir auch festgestellt, dass die Umweltstation des Landkreis Kitzingen ähnlich wie wir einen aktuellen Schwerpunkt auf das Thema „Sprachliche Barrieren“ gesetzt hat, worüber wir uns nun gut austauschen und gegenseitig bereichern können.
Mehr Infos:
https://umweltbildung-unterfranken.de/
Als Umweltstation sind wir fest in der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Würzburg verankert. Der Jugendverband ist für uns nicht nur unser Ursprung, sondern auch ein wichtiger Partner im Alltag: Wir sind regelmäßig bei Zeltlagern, Gruppenstunden und Diözesankonferenzen dabei oder beteiligen uns an besonderen Begegnungen – zum Beispiel an der Delegation, die im Sommer 2026 aus Tansania zu Besuch kommt.
Die KjG unterstützt unsere Arbeit auf vielfältige Weise: finanziell, organisatorisch und immer wieder auch mit Rat und Tat. Gleichzeitig bietet der Verband eine FÖJ-Stelle, über die junge Menschen bei uns erste Erfahrungen in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sammeln und „BNE-Luft“ schnuppern können.
Aktuell spielt außerdem ein Fachprogramm des Bayerischen Jugendrings (BJR) eine wichtige Rolle, durch das BNE gezielt in der Jugendarbeit gestärkt wird. Gemeinsam mit der KjG arbeiten wir daran, Bildung für nachhaltige Entwicklung noch stärker in den Verband zu tragen und neue Impulse für nachhaltige Jugendarbeit zu setzen.
Mehr Infos zur KjG Würzburg findet ihr hier:
https://www.kjg-wuerzburg.de/
Unsere Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche. Sie prägen unsere Arbeit und inspirieren uns bei jedem Einsatz auf’s Neue – egal ob im Klassenzimmer, auf einem Zeltlager, Ferienprogramm oder im Wald.
All diese Kooperationen zeigen: Nachhaltige Bildungsarbeit lebt vom Austausch. Neue Perspektiven, gemeinsame Projekte und gegenseitige Unterstützung helfen uns, unsere Angebote weiterzuentwickeln und immer mehr Menschen für nachhaltiges Handeln zu begeistern.
Wir sind sehr dankbar für alle unsere Partner*innen – und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte in der Zukunft!