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Die Wildnisforscher

In dem sechsstündigen Schulprogramm dreht sich alles um die biologische Vielfalt in unseren Wälder, Wiesen und Gärten. Gemeinsam verbringen wir einen methodisch abwechslungsreichen Tag im heimischen Wald. Die Schüler*innen erfahren dabei die Natur- und Waldgebiete als Orte, in denen sie spielen, forschen und ihre Fantasie ausleben können. Sie erlernen die Ursachen und Folgen des Insektensterbens, erkennen die Möglichkeiten des Insektenschutzes und lernen was sie selbst dagegen unternehmen können. 

In dem Programm werden vielseitige Methoden aus dem Bereich der Umweltpädagogik angewendet. Zum Einstieg erfahren die Schüler*innen mit Hilfe  eines Spiegels den Wald aus der  Eichhörnchenperspektive. Sie ertasten barfuß und mit verbundenen Augen den Waldboden und erstellen eine Geräusche-Landkarte in der sie alle Geräusche, die sie um sich herum wahrnehmen verzeichnen. Ausgestattet mit einer Becherlupe, Insektenbestimmungskarte und Pinsel dürfen die Kinder auf Insektensuche gehen. Mit Hilfe eines Seils spinnen wir ein Nahrungsnetz zwischen den verschiedenen Waldbewohnern und erfahren, wie instabil das Netz wird, wenn die Insekten fehlen. Wir basteln gemeinsam Samenbomben, die Wegränder zu blühenen Nahrungsquellen für Insekten verwandeln. Zum Abschluss erarbeiten die Schüler*innen Masterpläne, in der sie Maßnahmen festhalten, die jede*r einzelne von uns ergreifen kann, um das Insektensterben zu stoppen.

Das Programm wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit im Fachbereich Psychologie entworfen. Das Projekt ist im Rahmen der UN-Dekade "Biologische Vielfalt" 2019 ausgezeichnet worden. 

Bitte beachten: Das Programm kann nur an Schulen durchgeführt werden, bei denen ein Wald in Laufdistanz erreichbar ist.

Alter: 5.-6. Klasse / 10 - 13 Jahre

TN-Zahl: 15 - 30 

Dauer: 6 Schulstunden

Kosten: auf Anfrage

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